„Fiji-Experience Woche“

26 08 2012

Hallo meine Lieben,

meine Woche war sehr aufregend und ich habe viel erlebt!! Hier ist meine Zusammenfassung:

Am Sonntag habe ich wirklich nur relaxt, meinen Blog geschrieben und meinen Rucksack für den anstehenden Trip gepackt.

Montags musste ich früh aufstehen, denn mein Trip um die Hauptinsel sollte um 8 Uhr in „Nadi“ starten. Ich machte mich also auf den Weg zum „Pickup-Point“ und wartete. Der Bus war schon 10 Minuten zu spät und ich wurde langsam unruhig (war ich wirklich am richtigen Ort?). Schließlich kam der Bus doch noch und der Tourguide meinte nur „Sorry, I´m to late…Welcome to Fiji-Time!!“  Hier dauert eben alles „ein bisschen“ länger! Mit mir zusammen starteten noch 7 andere Mädels die Tour und wir machten uns auf den Weg zu „Mango Bay“. Unterwegs machten wir Halt bei den Märkten in „Nadi“ und unsere Mittagspause war am Strand! Wir gingen baden und genossen die Sonne. Danach waren wir noch „Sandboarden“ und schließlich kamen wir am Abend im „Mango Bay Resort“ an. Dort checkten wir ein und genossen den Sonnenuntergang am Strand. Wir wurden mit einer Kava-Zeremonie empfangen, genossen ein gemeinsames Abendessen und danach gab es noch ein Krabben-Wettrennen in der Bar. Das war echt witzig! Schließlich sind wir alle müde ins Bett gefallen!

Mittagspause am Strand….klares Wasser…das ist Fiji!

das größte Resort auf der Hauptinsel

mal eben an der Flasche anlehnen 😉

auf den Sanddünen….ganz schön hoch

von oben sah das ganz schön gefährlich aus

unten angekommen…Gruppenfoto

im Resort

ein bisschen abhängen 😉

Sonnenuntergang

einfach schön

Kava-Zeremonie am Lagerfeuer

internationales Krabbenrennen…gewonnen hat Fiji (oh Wunder!) 😉

Am Dienstag ging es schon sehr früh weiter. Wir packten unsere Rucksäcke und bereiteten uns auf die Trekkingtour vor. Die Tourguides holten uns ab und wir fuhren in den Dschungel, denn da sollte unsere Trekkingtour anfangen. „Nehmt nichts mit, was nicht nass werden darf“, hieß es. Wir wussten auch schnell, warum er das sagte! Wir liefen durch Schlamm (Kniehoch!), durch sechs Flüsse (Brusthoch!) und durch den „Bush“. Ich habe schon viele Trekkingtouren gemacht, aber das war mit Abstand die Härteste! Ich steckte so tief im Schlamm, dass ich einen Schuh verloren habe!  Man war komplett schlammig und nass, als man am Ziel (den Wasserfall) ankam. Wir sprangen mit unseren Klamotten ins Wasser, um sie zu säubern. Wir verbrachten eine Weile am und im Wasserfall, bevor es mit dem Boot zurück ging. Mit dem Bus fuhren wir weiter bis „Pacific Harbour“ und wir checkten in das „Uprising Beach Resort“ ein. Dort gönnte ich mir eine Ganzkörpermassage (Fiji-Style) direkt am Strand! Richtig relaxt und mit einem Cocktail in der Hand genoss ich den Abend mit den anderen Mädels am Strand. Müde und erschöpft bin ich ins Bett gefallen!!

ab in den Dschungel

es wird langsam matschig

nach 5 Minuten!!!

Aussicht

Halbzeit

im Wasserfall schwimmen

wieder sauber 😉

am Ziel

mit dem Boot zurück

ab durch den Busch

auf dem Boot relaxen…Trekkingtour ist geschafft

unser Schlafzimmer im Resort

Am nächsten Morgen ging es schon früh weiter. Wir fuhren nach „Suva“, der Hauptstadt von Fiji. Dort machten wir eine Sightseeingtour und sahen das „Government House“ mit den Wachen und das Hibiskus-Festival, welches einmal im Jahr gefeiert wird. Danach fuhren wir weiter zu einem kleinen Dorf im Hinterland (Wailotua Village). Dort wurden wir traditionell mit Blumen und einer Kava-Zeremonie empfangen. Wir haben sehr viel über die Fiji-Kultur gelernt und sie haben uns ihr Bräuche näher gebracht und mit uns „traditionell“ getanzt! Dieser Nachmittag (in einem richtigen Fiji-Dorf) bleibt eine unvergessliche Erfahrung! Wir wurden so herzlich aufgenommen und sie haben sogar für uns gekocht! (Man muss essen so viel man kann, um ihnen seine Dankbarkeit zu zeigen!!) Richtig vollgefuttert sind wir danach zum Bamboo-Rafting gegangen. Das war wieder sehr nass, aber lustig!! 🙂 Am Abend kamen wir im „Volivoli Resort“ an und hatten noch ein letztes gemeinsames Abendessen mit der gesamten Gruppe.

die Wachen vor dem Government House

Hibiskus-Festival

Ankunft im Dorf

traditioneller Willkommensgruß

Kava-Zeremonie

Ich trinke Kava

essen so viel man kann…

Bula-Dance

Tanz und Gesang

Abendessen mit Fiji Experience

Am Donnerstag konnten wir endlich mal ausschlafen! Nach dem Frühstück hatten wir noch Zeit um am Pool oder am Strand zu relaxen. Ich habe mich ein bisschen gesonnt und ein Buch gelesen, bevor es gegen Mittag weiter ging. Wir sind zurück nach „Nadi“ gefahren und waren dort in den „Mud Pools“ und den „Hot Springs“! (Schon wieder Schlamm!!!) Nach der Schlammparty haben wir uns in den heißen Quellen gewaschen und sind weiter zum einheimischen Waisenhaus gefahren. Dort trafen wir auf 29 Waisenkinder in jedem Alter. Sie haben uns ihre Geschichten erzählt und für uns gesungen. BAMM…plötzlich der Schlag für mich! Ich erinnerte mich an Indien und Thailand zurück: „Wie geht es wohl Simran und Afsana?“ und  „Leben die Aidskranken Kinder in Thailand noch?“ usw.! Ich konnte nicht mehr an mich halten und habe einfach nur noch geweint…! Nach dem „Schock“ hieß es auch noch „Goodbye“ sagen, denn meine Tour um die Hauptinsel war vorbei und somit trennte sich die Gruppe wieder. Etwas müde und traurig verbrachte ich den Abend im Hostel in „Nadi“. Ich ging früh schlafen, denn mein Bus sollte am nächsten Morgen schon um 7 Uhr abfahren.

die Morgenstunden am Pool

Schlammbad

40°C heiße Quellen

im Waisenhaus

alle Kinder brauchen das Gleiche: Kuscheleinheiten!!

und ein bisschen lachen…

Pünktlich nach Fiji-Time (also 15 min. zu spät) fuhr der Bus am nächsten Morgen ab. Er brachte mich zum Fähre-Terminal. Ich hatte in meinem Fiji-Experience Busticket eine Nacht auf der „Beachcomber Island“ inklusive und somit reihte ich mich zum Check-In an der Fähre ein. Ich (mal wieder total beladen mit meinem Gepäck) rammte ein Mädchen hinter mir, als ich mich umdrehen wollte. „Oh, I´m so sorry!“, sagte ich und drehte mich um. Ich traute meinen Augen nicht: Das Mädchen hinter mir war Valentina! Ich traf sie in Australien und wir machten den Fraser-Island Trip zusammen. Wir unterhielten uns kurz über die Zeit in Australien und dann musste sie auch schon weg. So klein ist die Welt…ich habe mich so gefreut, sie noch mal zu sehen!! Ich gab mein Gepäck auf und reihte mich beim Check-In ein. Ich hatte noch 20 Minuten, bis meine Fähre losfahren würde. Die Frau am Check-In meinte, als sie meine Reservierung gesehen hat, dass ich die Reservierung erst gegen ein anderes Ticket umtauschen müsste. Direkt gegenüber war der Schalter dafür. Der Schalter war aber nicht besetzt! Ich suchte überall die zuständige Person und musste feststellen, dass diese in der überzogenen Frühstückspause war (Fiji-Time!). 10 Minuten bis zu meiner Abfahrt! Ich wartete und 5 Minuten vor meiner Abfahrt kam auch endlich eine Frau aus der Frühstückspause. Sie sagte mir, dass ich ein falsches Ticket habe und somit mit der 10 Uhr Fähre fahren muss! WAS??? „Aber mein Gepäck ist bereits auf dieser Fähre!“, sagte ich und zeigte auf das Boot. 2 Minuten bis zur Abfahrt! Sie ging mit mir zum Check-In Terminal und erklärte die Situation: „Diese junge Frau hat ihr Gepäck auf eurem Boot und es ist bereits zu spät, das Gepäck wieder auszuschleusen…kann sie bitte auf euer Boot einchecken?“ 1 Minute bis zur Abfahrt….ALLE PASSAGIERE WERDEN GEBETEN ZUR FÄHRE ZU KOMMEN…LETZTER AUFRUF…ALLE PASSAGIERE WERDEN GEBETEN ZUR FÄHRE ZU KOMMEN!!! Die zuständige Frau bequemte sich endlich mir ein Ticket auszustellen (in Zeitlupe…Fiji-Time!!)! und ich sagte mehrmals „Mein Boot fährt ab…mein Gepäck ist drauf…bitte beeilen sie sich!!!“ Nichts zu machen…Fiji-Time ist Fiji-Time!! Ich bekam mein Ticket endlich und rannte zu Fähre! Zu spät! Die Fähre ist bereits abgefahren…ich war eine Minute zu spät! „HALTET DAS BOOT AUF!!!!“ „HALTET DAS VERDAMMTE BOOT AUF!!!“, schrie ich immer wieder und rannte auf dem Steg!!! Ich sah mein Gepäck schon einsam auf einer Insel…weit weit weg von mir (ich hatte keine Ahnung, auf welcher Insel sie mein Gepäck ausladen würden)…ankommen! Ich war kurz vorm Durchdrehen!! Dann hörte ich meinen Namen rufen: „Chriiiisssiii, we are here!!!“ Ich drehte mich um und sah die Mädels von meinem Fiji-Experience Trip! Sie sagten mir, dass sie auch ein anderes Ticket haben und dass wir alle auf einer anderen Fähre fahren würden! „Aber mein Gepäck ist doch dort auf dem Boot, was abgelegt hat!“, erklärte ich. „Nein, nein…da haben wir uns schon drum gekümmert…wir haben dich am Check-In gesehen und den Beamten beauftragt dein Gepäck zu holen…siehst du da…da drüben ist dein Rucksack!“, sagte Sabrina. Ich schaute mich um und sah mein Gepäck…ich wusste nicht, ob ich jetzt heulen oder lachen sollte!?! Auf dieser Reise ist mein Rucksack alles was ich habe…wenn ich diesen verlieren würde, dann hätte ich nichts mehr. Zu guter Letzt sind wir (und unser Gepäck) endlich auf der richtigen Fähre gelandet. Wir fuhren zu „Beachcomer Island“ und verbrachten dort den Tag am Strand! Wir gingen in den Riffen schnorcheln und genossen die bunte Farbenpracht unter Wasser! Das ist gigantisch! Am Abend genossen wir noch unser „All Inclusive Buffet“ und einen Cocktail!

endlich auf der richtigen Fähre

Beachcomber Island

den Abend genießen

Am nächsten Morgen wurde ich vom Meeresrauschen geweckt. Nach dem Frühstück legte ich mich wieder an den Strand und genoss die Sonne. Ich entschied mich, einen kleinen Inselrundgang zu machen und es hat mich ganze 10 Minuten (zu Fuß!) gekostet, die Insel zu umrunden. Die Insel ist einfach winzig! (Aber schön!) Außerdem war das große Schwimmrennen zwischen den Inseln und ich beobachtete eine Weile die Sportler! Ich relaxte und machte mich schließlich zur Abreise bereit! Ich checkte aus und plötzlich das nächste „Problem“. „Kann ich ihren Boarding-Pass für  die Fähre sehen?“, fragte mich die Frau an der Rezeption! Blöderweise hatte ich keinen Boarding-Pass, denn am Vortag musste alles so schnell gehen (ihr erinnert euch…ich bekam mein Ticket in letzter Sekunde!!), dass sie mein Rückfahrticket vergessen hatten. Und jetzt??? Ich erklärte ihnen alles haarklein, aber sie wollten es nicht so recht verstehen. „Irgendwie muss ich aber wieder von dieser Insel kommen…und außerdem habe ich dafür bezahlt!“, sagte ich. Sie bekamen Mitleid und boten mir an, mich mit einem kleineren Boot zur Hauptinsel zu fahren. Das würde eine Stunde länger dauern, als mit der Schnellfähre…aber immerhin! Ich brachte also mein Gepäck und mich zum Strand. Als ich das Boot sah, wurde ich nervös. Mit einem kleinen Fischerboot brachten sie mich über den Pazifik zurück zu „Nadi“. Die Wellen waren 1-2 Meter hoch und ich wurde nass – richtig nass! Ich schütze mein Gepäck (viele Elektroniksachen und Papiere!) mit meiner Regenjacke und hoffe nur noch das Beste! Die Wellen waren so hoch und das Boot war ein winziges Spielzeug für den Ozean. Ich hatte echt Angst, dass ich diese Fahrt nicht überleben würde. Mit jeder Salzwasserdusche wurde ich wütender und wütender. Ich musste mir immer wieder „Leitfaden Nummer 2“ (aus dem Regelwerk „Wie überstehe ich meine Weltreise möglichst unbeschwert“) aufsagen: „This all is part of the experience!“ Ich sagte diesen Satz mindesten 50 Mal, bis ich fast schon über die Situation lachen konnte. Ich war eh schon komplett nass und ich konnte nichts ändern….also musste ich es hinnehmen! Schließlich habe ich die Überfahrt überlebt…und all mein Gepäck, meine Wertsachen und Papiere auch! Ich nahm ein Taxi bis zu Diana´s Haus und war heilfroh, als ich dort endlich ankam. Ich machte mir einen gemütlichen Abend und erzählte Diana von meinen Erlebnissen! Sie lachte nur und sagte: „You wanted a real Fiji experience…!” Ich lachte auch wieder….Recht hatte sie!! 🙂

ein großes Rennen zwischen den Inseln

die Schwimmer werden im Ziel gefeiert

Heute war ich ein paar Sachen einkaufen, denn ich möchte für Diana „Pasta“ kochen. Die nächsten Tage werde ich einfach nur relaxen, bevor es für mich (16 Tage lang) auf die Inseln geht!

Auf den Inseln habe ich wohl kein Internet zu Verfügung (und wenn, dann übertrieben teuer!!).

Ich melde mich wieder, sobald ich kann!

Moce

Eure Christiane



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3 Antworten zu “„Fiji-Experience Woche“”

  • David sagt:

    Mensch chrissi,
    wie sehr du strahlst auf den Bildern … Klasse!
    Bis demnächst!
    David

  • Peter E. aus E. sagt:

    Ich wünsche Dir saugeile 2 Wochen auf den Inseln und freue mich schon wahnsinnig auf die nächsten Berichte!
    Have a great time!
    Schmatza,
    Peter.

  • Madeleine sagt:

    Wow, das hat deine Nerven wohl zum Zerreißen strapaziert… Jetzt kann dich nichtsmehrso leicht aus der Ruhe bringen, oder? 😉 Dann hoffe ich mal, dass die nächsten zwei Wochen dir Erholung bringen. Eine harte Zeit für mich, so lange Zeit keine Neuigkeiten von dir verschlingen zu können 😉
    Hab dich lieb =)

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